Innenradien kommen im Maschinenbau allerorten vor und können kostengünstig gefeilt werden. Dazu braucht man neben der passende Feile Geduld und Augenmaß.
Ingo
Eine gerade Fläche zu feilen, sieht einfach aus. Allerdings steckt der Teufel im Detail und zum astreinen Ergebnis braucht es einiges an Übung.
Feilen gibt es in unterschiedlichen Formen, Längen und „Hieben“. Obwohl quasi wartungsfrei, ist die Handhabung des Geräts gar nicht so einfach.
Im Prinzip ist das Anschleifen von Spiralbohrern nicht weiter schwer – wenn man denn weiß, welche
Winkel man bearbeiten muss und welche Schneiden man tunlichst in Ruhe lässt.
Obwohl sich alle Spiralbohrer recht ähnlich sehen, funktionieren sie mitunter grundverschieden. Unterschiede bestehen in Material, Schliff, Schaft und Drall.
Risslinie und Körnerpunkt sind die Landmarken für eine exakte Bohrung. Der Werkzeugeinsatz ist gering: man braucht Reißnadel, Lineal, Hammer und Körner.
Hocken überall, sind höllenpraktisch und versauen nicht nur Tage, sondern ganze Wochenenden – ausgenuffelte Kreuzschlitz-Schrauben.
In Sachen Genauigkeit liegen Messschieber irgendwo zwischen Zollstock und Bügelmessschraube. Aber ein Taschenmessschieber kann noch viel mehr.
Die logische Fortsetzung von Ringschlüssel und Rohrsteckschlüssel sind Knarre und Nuss. Ihre Funktion
ist selbsterklärend, der Aufbau schlicht und die Anwendung simpel.
Wenn der Zylinderkopf blank und leer auf der Werkbank schlummert, müssen die neuen Ventile eingeschliffen werden: Echte Handarbeit.